Ohne.Sinn
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Yu-Gi-Oh!

Adios, Hirn, es war schön mit dir...

Challenge: #4
Fandom: Äh… grob… äh… YGO... Nein, nicht wirklich.
Pairing: Juichi x Sosuke. – Nein, wundert euch gar nicht erst.
Warnung: silly, nicht wirklich eine FF
Disclaimer: Alles meins. Jepp. XP
Kommentar: Die Idee... sie erschien mir so doof, dass sie schon wieder gut war. – Möglicherweise ist das ein Fehlschluss, aber... ich wollte so was immer mal schreiben. Das Bild passte da irgendwie. – Und zur Not könnte ich anführen, dass es immerhin die Aussage, dass der Schein trügt, vermittelt. Aber auch nur im Zusammenhang mit der Challenge.
So... In der Hoffnung, dass Blue mich wirklich nicht hassen wird: *trommelwirbel*


Comic Party!

„Komm schon...“
„Vergiss es.“ Er wandte sich wieder seinem Sudoku zu.
„Aber...“
„Nein. Keine Macht der Welt kann mich dazu bewegen das zu tun. – Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht einmal, wie du mich überhaupt zu diesem... infantilen Schwachsinn überreden konntest.“
Die Arme des blonden Jungen schlangen sich um seine Schultern, ein Kopf schob sich direkt neben seinen. „Du machst das, weil du mich magst“, flüsterte er.
„Juichi, verdammt!“ Sosuke sprang auf. „Hör auf damit, verflucht.“
Der Blonde kicherte auf eine äußert unmännliche Art und Weise. „Mache ich dich nervös, So-kun?“
Der Angesprochene funkelte seinen Gegenüber vernichtend an. „Nein. Du machst mich wahnsinnig, Watari.“ Der hochgeschossene Junge atmete tief durch und ließ sich dann wieder auf dem Bett seines – so genannten – besten Freundes nieder.
Juichi zuckte mit den Achseln und rutschte neben ihn. „Aber es war doch abgemacht, dass...“
Sosuke fuhr sich fahrig durch das seit neustem braune Haar. Er konnte sich einfach nicht an diese Frisur gewöhnen. Welcher Teufel hatte ihn da nur geritten? „War es nicht. Und ich werde bei diesem Wetter ganz sicher nicht in einem Mantel rumlaufen. Ich bin nicht unbedingt scharf darauf, einem Hitzschlag zu erliegen.“
Wie war er eigentlich genau hier reingeschlittert? Dass Juichi Watari etwas seltsam war, hatte er von Anfang an gewusst, schon seit ihrem ersten gemeinsamen Schultag. Los geworden war er ihn dennoch nicht und irgendwann hatte sogar er selbst begonnen den Blondschopf als Freund zu bezeichnen.
So weit so gut. Aber jetzt saß er hier, seine Augen juckten, weil er die blauen Kontaktlinsen nicht gewohnt war, seine vormals tiefschwarzen Haare waren braun und mithilfe von Haarspray, Gel und einer begabten Friseurin dem Aussehen einer verdammten Animefigur angepasst und er trug ein violettes – violettes! – T-Shirt. Das war damals in dieser ganzen Freundschaftsgeschichte nicht inbegriffen gewesen, soweit er sich erinnerte.
„Aber, So-kun...“
„Nein.“ Er kniff die Augen ein Stück zusammen, dann schlich sich ein Lächeln auf seine schmalen Lippen und er setzte eine 4 in die oberste rechte Ecke. Und daraus ergab sich die 9 im Kästchen darunter und das wiederum...
„Na gut. Dann eben kein Mantel.“
„Wie bitte?“
„Ich sagte, dass wir auf den Mantel verzichten, wenn du willst. ...Seto Kaiba-Cosplay ohne Mantel… Wenn du unbedingt willst.”
Gegen seinen Willen grinste Sosuke amüsiert. „Du hast leicht reden in den kurzen Hosen und dem T-Shirt, Köter.“
„Was kann ich denn dafür, dass du Kaiba wie aus dem Gesicht geschnitten bist? Himmel, du sitzt sogar genauso schwul wie er!“
Im nächsten Moment lag Juichi rücklings auf seinem Bett, die braunen Augen weit aufgerissen und versuchte den Händen, die sich um seinen Hals schlossen, zu entkommen. „Hey, das war doch... nur... ein Scherz, Sosuke!“
„Ein schlechter.“ Sosuke Kitano setzte eines seiner sadistischsten Lächeln auf und ließ dann vom Hals seines Freundes ab. „Es gibt Dinge, die man nicht einmal dir verzeiht. Meine Heterosexualität in Zweifel zu ziehen, gehört definitiv dazu.“
Juichi lächelte gezwungen. „Ach, wie könnte ich... und außerdem müssen wir jetzt echt langsam zur Bahn, wenn wir noch pünktlich kommen wollen.“
Sosuke wagte einen letzten Versuch: „Wollen wir das denn?“
„Natürlich! Was hätte Cosplay ohne Publikum für einen Sinn?“
„Ja, da war ein Haken, ich erinnere mich.“

Sosuke konnte Conventions nicht viel abgewinnen. Ja, irgendwie mochte er Anime, manche zumindest, und er schämte sich auch zu meist nicht, das zuzugeben, aber sich in einer Masse von Menschen wie Juichi aufzuhalten konnte nur ungesund sein. Die hatten alle mindestens eine Persönlichkeitsstörung und definitiv zu wenig eigenes Leben. Fanfictions, Cosplay... Es war lächerlich! Und jetzt schlenderte er tatsächlich als eine billige Kopie Kaibas neben einem Joey Wheeler für Anfänger durch diese Messehallen und war sich der Blicke, die ihnen zugeworfen wurden, mehr als bewusst. – Selbst ohne den Mantel schien er Kaiba noch ähnlich genug zu sein... Wie gut, dass er wenigstens kein Konzernchef war, so dass er sich im Anschluss an diese Veranstaltung nicht eine neue Identität zulegen musste. Er musste halt nur ein paar Monate mit braunen Haaren durchs Leben wandern... und dieses grässliche violette T-Shirt verbrennen.
Juichi jedenfalls war ganz in seinem Element, plauderte fröhlich mit einer männlichen Sailor Mars und zog zeitgleich seinen besten Freund am Handgelenk durch die Menschenmassen, wobei er ihn auf alles seines Erachtens Sehenswerte aufmerksam machte.
Als sie endlich irgendwo Halt machten, war Sosuke tierisch angepisst und Juichis Wangen glühten, vor Aufregung, Begeisterung und Wärme. „So-kun, wir sollten uns ein Eis kaufen“, stellte er kategorisch fest und der Angesprochene nickte, geistig schon längst nicht mehr in der Messehalle, sondern im heimischen Garten bei einem seiner Sudoku.
Juichi jedoch bemerkte das – natürlich – nicht und hielt ihm nur Minuten später ein Eis am Stiel vor die Nase.
„Was soll das jetzt?“
„Dein Eis.“
„...Danke?“
„Sag nicht, dass du kein Pfirsich-Limone-Wassereis magst...“ Manchmal war es wirklich erstaunlich, wie gut Juichi es schaffte, selbst im Alter von siebzehn Jahren wie ein Kleinkind zu klingen. Noch viel erstaunlicher war, dass Sosuke noch immer mit Beschützerkomplexen darauf reagierte. Er seufzte.
„Eigentlich nicht, nein.“
Das Strahlen wich in Sekundenbruchteilen von Juichis Gesicht. „Oh. Dann... fütter mich damit!“
Sosuke presste eine Hand auf die Stirn des Kleineren und sah ihn zweifelnd an. „Fieber scheinst du nicht zu haben, Watari, also, was ist bei dir kaputt?“
Ein herausforderndes Grinsen machte sich auf Juichis Lippen breit. „Nichts. Aber wenn ich dir das Eis schon gekauft habe, könntest du dich ja wenigstens revangieren.“
Bevor er überhaupt wusste, was grade passierte, hielt Sosuke bereits das Eis in der Hand und sein verschwitzter bester Freund lutschte genüsslich daran.
„Kawaii! Ein schwules Cosplayerpaar! Guck doch, Minako!“ Sosuke fuhr auf dem Absatz herum und bedachte die beiden vor Begeisterung quietschenden Mädchen mit einem vernichtenden Blick.
„Ich.Bin.Nicht.Schwul!“, fauchte er und für einen Moment schwiegen die beiden tatsächlich.
Leider nur für einen Moment. „Oh, er verleugnet es! Kawaii!“
Inzwischen hatte sich auch Juichi zu den beiden umgedreht. „Geht’s noch?“ Seine Augen funkelten angriffslustig.
„Sind sie nicht süß, Minako-chan?“
„Nein, das sind wir nicht.“ Juichi beugte sich vor und schien sie erwürgen zu wollen. „Wir sind weder schwul noch süß!“
„Kawaii!“
„Verflucht! Haltet die Kla-“ Juichi wurde zurückgerissen, und sah in Sosukes angespanntes Gesicht.
„Die beiden sind es nicht wert, dass für sie dein Eis schmilzt.“
„So süüüüüß!“
„So-kun!“ Juichi schlang seine Arme um die Hüften seines Freundes und zog ihn ein Stück zu sich.
„Was...? - Watari!“ Im nächsten Moment hatte Juichi seine Lippen auf die des Größeren gedrückt und küsste ihn leidenschaftlich, während der steif wie ein Stockfisch in die Ferne starrte. Nur Sekunden später löste Juichi sich wieder von Sosuke und schenkte den Mädchen ein strahlendes Grinsen.
„Na, gefiel die Show? – Ich bitte um eine kleine Spende... Für ein neues Eis.“
„Juichi...“
Der Angesprochene streckte den Mädchen grade fordernd eine Hand entgegen, sah seinen Konterpart aber doch über die Schulter an und zog fragend eine Augenbraue hoch.
„...ich werde dich töten.“
Aku am 27.7.06 17:47


Regentage

Challenge: #03
Fandom: YGO!
Pairing: Seto x Joey
Warnung: Silly
Disclaimer: Mir gehört nix und ich verdien hiermit auch kein Geld oder so ._.
Kommentar des Autors: Meine ersten Gedanken zu gelben Gummistiefeln... o___O;;;;


Regentage

Es war nicht fair.
Es war einfach nicht fair!
Da hatte man sich mal einen Tag freigenommen um mit seinem Freund nach zwei langen Monaten mal wieder auf die Straße zu gehen...und verpasste prompt den Wetterbericht.
Okay... zuerst machte man sich nichts draus...der Himmel war blau, die Vögel sangen...
- Und Joey Wheeler stand bereits bewaffnet mit Regenmantel und Regenschirm, auch noch zu nennen die Gummistiefel gepackt im Rucksack, neben ihm auf der Straße.
Nicht dass sich Kaiba es hätte nehmen lassen, sich zu Anfang darüber lustig zu machen...
- Bis der Himmel von einem Moment auf den Anderen schwärzer wurde als „Pelikans lustige Wundertinte“.
Wortlos Grinsend hatte Joey seine Regenausstattung ausgepackt und sah damit nun mehr aus wie ein Quietschentchen, als der Vorlaute Duellant, der er nun mal war. Kaiba verzog das Gesicht. Joey hätte bei der Wahl seiner Kleidung auch einwenig geschmackvoller vorgehen können. Am schlimmsten waren ja seiner Meinung nach die hohen Gummistiefel. Quietschgelb. Na danke.
Trotz seines Ich-werde-den-Wetterdienst-verklagen-und-dich-gleich-mit-Blickes schöpfte Joey jedoch, dreist wie er war, den Mut zu lachen und ihn dann freundlicherweise mit seinem Regenschirm ebenfalls vor dem Regen zu schützen.
Noch dazu sang er dazu noch ein (vielleicht der Situation entsprechendes, jedoch nervtötendes) Liedchen vor sich hin.
Und da sie nicht beide weiterhin im Regen stehen wollten um auszusehen wie zwei in den Fluss gefallene Hunde, schlugen sie prompt den Weg zu Joeys kleiner Wohnung ein. Lag ja auch viel näher.
Schließlich standen sie dann auch auf der Schwelle und Joey öffnete noch immer heiter lachend die Tür.
„Im Siiiiinging in the Rain! Just Siiiinging in the Rain!-...”
- ließ sein Liedchen dabei aber keineswegs fallen.
Kaiba verzog seine Brauen, hob nebenbei seine Hand und wischte sich das kalte Regenwasser aus dem Gesicht. „Dein Musikgeschmack ist wirklich zum Haare raufen...“
Und das meinte er vollkommen Ernst. War ja grauenvoll...
Also nicht, dass der Blonde nicht singen konnte oder so...er sang nur grundsätzlich das falsche. Brummend atmete Kaiba aus.
„Ach komm, jetzt muffel nicht und mach lieber Kaffee!“, gut gelaunt schloss der Blonde den Regenschirm und versetzte Kaiba einen leichten Stoß ins Kreutz um ihn in den Flur seiner Wohnung zu befördern.
„ja ja...“, gequält verzog der Jungunternehmer seine Brauen, zog im gehen seine Schuhe aus, stellte sie neben die Wohnzimmertür, streifte sein nasses Jackett ( er war gleich von der Arbeit losgelaufen ) von den Schultern und warf es über die lehne der Couch, ehe er an den Sitzmöglichkeiten vorüber zur Küchenecke huschte und wie vom Meister befohlen Kaffee aufsetzte. Allerdings wurde er hellhörig, als ein leises poltern aus dem Flur drang.
War zwar nicht so, dass es dem Blonden schaden würde, wenn er sich ab und zu mal langlegte, aber man, als herzensguter Mensch, schaute eben doch besser mal nach.
Und siehe mal da.
Kaiba grinste und seine Laune hob sich auf einen Schlag von minus zehn auf null.
Da der Blonde nur ein Shirt getragen hatte, als der Regen losgebrochen war und er sich den Regenmantel, welcher größtenteils aus Gummi bestand, erst übergeworfen hatte, hatte er nun scheinbar ein kleines Problehm eben genanntes Kleidungsstück wieder loszuwerden.
„Jetzt guck nicht doof...helf mir lieber...“
Beinahe schon weinerlich blickte Joey zu ihm auf. Denn nebenbei gesagt, saß er auf dem bereits feuchten Teppich und versuchte sich den gelben Gummimantel von den Armen zu schälen...welches allerdings nur kaum bis gar nicht möglich war.
Stil grinsend zuckte der Dunkelhaarige mit den Achseln, stieg über den noch immer kämpfenden hinweg und holte aus dem Badezimmer ein großes Stück Seife heran.
„Nimm das, damit flutscht es besser.“
In zweideutiger Absicht hoben sich erneut die Mundwinkel des Jungunternehmers...währenddessen sich Joeys Blick eher verdüsterte und sich ein zarter rot ton über seine Nase legte.
Durchaus entzückt ( was allerdings nochlange nicht hieß, dass er es auch zeigte), ging Kaiba vor Joey in die Hocke, als dieser sich endlich aus seinem Mantel befreit hatte, und neigte leicht den Kopf. Joey war nass...von Kopf bis Fuß so nass wie ein begossener Pudel.
...Was ihm dann im Ansatz klar machte wie er gerade aussehen musste.
Sein Grinsen bekam eine Laszive Note, als er seine Hand auf die Wange des Blonden legte, sich zu ihm vorbeugte und ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen drückte.
„Ist dir nicht einwenig kalt...?“
Dabei überging er einfach mal, dass er den Blonden schon so bereits zittern spüren konnte. Was dieser zum Anlass nahm überrascht eine Braue zu heben.
„Wollen wir das“, Kaibas Hände schoben sich Joeys Brust hinab, welcher genießerisch seine Augen schloss, und schließlich unter den Saum seines Shirts um es ihm gemächlich abzustreifen, „Dann nicht gleich ändern? Was meinst du?“
Der Blonde zuckte heiter mit den Achseln, lehnte sich vor und schlang seufzend seine Arme um den Hals des Größeren. „Also meinetwegen spiele ich sogar mit dem Gedanken dich als Wärmflasche zu missbrauchen.“
Kaiba rollte mit den Augen, als Joey nur herausfordernd lachte.
„Aber vorher sollten wir das hier noch wegbringen.“
Kaiba deutete anzüglich grinsend auf das Shirt.
„Du kannst deinen Pelz auch nicht sauber halten.“
Joeys Augen verengten sich und leise knurrte er. War ja nicht so, dass er es nicht eigentlich schon gewohnt sein müsste.
„Warum bist du immer so gemein zu mir?!“
„Ich bin nicht gemein“, meinte Kaiba darauf nur vielsagend grinsend und hob eine Braue. „Ich mache dich nur, freundlich wie ich bin, darauf aufmerksam, dass wir uns lieber schnell von unseren Sachen befreien sollten um sie schnellstmöglich zu waschen.“
Unschuldig zuckte er mit den Achseln, worauf Joey lasziv eine Braue hob.
„Pah. Als könntest du eine Waschmaschine bedienen.“
Kaibas grinsen wurde breiter, als er Joey erneut einen Kuss aufdrückte.
„Das habe ich nie behauptet...“
Und mit einem Mal...da erschien ihm der ganze Ärger um den Regen gar nicht mal mehr so schlimm...

Ende ^-^
Schatten-Katze am 22.7.06 19:32


Einmal im Jahr

Challenge: #02
Fandom: YGO!
Pairing: Seto x Joey
Warnung: Night: Mir gefällts - die Autorin selbst dazu meint: Recht sinnlos, unlustig und dämlich...
Disclaimer: Niemanden gehört was. Nur die Idee gehört Schatten-Katze ^-^
Autor: Schatten-Katze

~* Einmal im Jahr *~

„Maaaan, das ist langweilig...“
Der Fuß, welcher über der Lehne des hohen Bürosessels hing, bewegte sich nur geringfügig, wobei die ausgetretenen Turnschuhe das schwarze Leder streiften.
„Komm schon, mach endlich mal fertig! Du hast mir versprochen wenigstens heute mal die Arbeit sein zu lassen!“
Das rhythmische Klacken der Tastatur auf der anderen Seite des Raumes wurde nicht im Entferntesten langsamer. Nur ein vielleicht doch schon einwenig angenervtes Stöhnen drang aus dem Munde Seto Kaibas, welcher seit dem frühen Morgen seine Zeit vor dem Laptop zubrachte.
Jener erhob nur einen Augenblick später seine Hand um sich tief brummend die Schläfe zu reiben. „Joey... wie käme ich dazu?“
Der Kopf des Blonden, dessen Hand gerade die Lehne des Sessels herunterbaumelte und den flaumigen Teppich streifte, ruckte in die Höhe, worauf sich ein leicht säuerlicher Ausdruck auf dessen Gesicht legte. „Wie wäre es denn damit: einfach ausschalten?!“
Jetzt reichte es aber mal!
Für wen machte er denn das hier?
Dass er selbst heute dem Jungunternehmer hinterher rennen musste, war doch irgendwie nicht mehr nachvollziehbar...
Das er aber gerade auf diese Bemerkung hin keine Antwort mehr erhielt war doch schon von Anfang an klar gewesen. Leidend atmete der Kleinere aus und schwang sich aus seiner leicht ungesund wirkenden Haltung aus dem Sessel um sich aufrecht hinzusetzen.
„Sag mal...was hast du eigentlich immer für ein Problem unter Menschen zu gehen?!“
Es war ja nicht so, dass sich Kaiba je anders verhielt, wenn Joey ihn einmal auf die Straße entführen wollte...um ihm vielleicht einfach mal zu zeigen, wie ein einfaches kleines Straßencafe von innen aussah.
Nun zuckte der junge Mann mit dem kastanienbraunen Haar allerdings nur mit den Achseln.
„Was sollte ich haben? Ich habe nichts gegen Menschen. Ich liebe Menschen. Vor allem mich selbst.“
Amüsiert zuckte der Jungunternehmer mit den Achseln, worauf Joey entrüstet Atem einzog.
„Ja schön für dich! Und was ist mit mir?!“
Der Blonde erhob sich grummelig und verschränkte die Arme, ehe er näher tapste und sich neben Kaibas Sessel auf den Boden zu hocken und seinen Kopf auf dessen Armlehne zu betten.
„Warum habe ich nur das Gefühl, dass du das Ding“, er deutete schmollend auf den Laptop, „Mehr liebst als mich?“
Das leise Klacken der Tastatur hielt einen Augenblick lang inne, als Kaiba stutzend zu Joey herab blickte. „Unsinn!“
Sogleich beugte er sich zu ihm hinunter, drückte ihm flüchtig seine Lippen auf, ehe er sich wieder seiner Ausstehenden Arbeit widmete.
„Und jetzt fang nicht wieder an wie ein Mädchen Joey! Ich mag dich so wie du bist.“
Hellhörig geworden hob der Kleinere eine Braue, ehe sich ein vielsagendes Grinsen auf seinen Lippen ausbreitete. Gemächlich erhob er sich...
- Ehe er mit einen Kraftvollen Ruck den Bürosessel zurück zog (den Jungunternehmer somit von seiner Arbeitsstelle zu trennen) und sich auf dem Schoß des etwas missgelaunt wirkenden Jungunternehmers niederzulassen.
Noch immer raubtierhaft grinsend beugte sich Joey näher an Kaiba heran.
„Ach jah...? und wie...magst du mich denn am liebsten?“, hauchte er ihm lasziv ins Ohr.
Der Dunkelhaarige hob eine Braue.
„Ich mag dich am liebsten, wenn du schläfst. Dann hältst du wenigstens mal den Mund.“
Unter einem gedrungen Ächzen landete Joeys Kopf auf der Schulter Kaibas, welcher anzüglich auf den Blonden Schopf herabgrinste.
„Hach man... warum bist du bloß so...unromantisch?!“
„Hmmm...lass mal sehen...“
Kaiba neigte leicht den Kopf und schob seine Finger gemächlich über den schlanken Hals des Blonden, ehe er umsichtig dessen Kinn anhob und Joey zärtlich einen Kuss aufdrückte.
„Weil ich weiß, dass du mich trotzdem liebst?“
Joeys Gesichtszüge entgleisten.
Jetzt war aber auch mal genug!
Mit einem wütenden Knurren stand er auf und ergriff grob den Arm des Größeren um ihn hinter sich her zu ziehen.
„Warum bist du immer so gemein zu mir?!“
„Bin ich nicht... ich bin nur ehrlich.“
Joeys Mundwinkel zuckten, als er die Tür aufstieß und Kaiba etwas unsanft nach draußen beförderte. Kaiba verzog gespielt leidend das Gesicht.
„Manche Leute vertragen die Wahrheit nicht...“
Dafür setzte es eine Kopfnuss.
„Jetzt reicht es aber mal! Wer hat denn Geburtstag?! DU oder ich?!“

End...

~*~*
Schatten-Katze am 22.7.06 01:53


Drugs Are Bad...

Challenge: #01
Fandom: YGO!
Pairing: Seto x Joey
Warnung: PG, silly, OOC, schlecht
Disclaimer: Die auftretenden Charaktere gehören nicht mir und ich möchte keine der bestehenden Rechte an ihnen verletzen.
Musik: The Rembrandts - I'll Be There For You
Author’s Note: Es ist wirklich grausig. Aber irgendwie... hatte ich Mitleid mit der Challenge. Und die Stelle mit Mokuba, die unglaublich schlecht geworden ist, ließ mich nicht mehr los. – Es ist grottig und ich weiß das. Viel Spaß, Night!


Drugs Are Bad...

Es war... Joey wusste nicht, was es war. Außer seltsam.
Er lehnte sich zurück, atmete tief durch und zählte langsam bis zehn. Und dann noch einmal. Und noch einmal.
Die Erde hatte sich grade aus ihrer gewohnten Umlaufbahn verabschiedet, hatte einen Satz zur Seite gemacht und taumelte jetzt volltrunken ab in die Weite und Sinnlosigkeit des Universums. Er zählte noch einmal bis zehn.
Was auch immer er gewollt hatte, das war es nicht.
Eine leise Stimme in seinem Hinterkopf sagte ihm, dass er es dennoch hätte wissen müssen. Seto Kaiba war kein normaler Teenager, war es nie gewesen, würde es nie sein. Joey seufzte. Das sah er jetzt auch ein. Nur leider eine halbe Falsche Wodka zu spät.

Joey war felsenfest davon überzeugt, dass jeder Mensch zumindest zu seinem Schulabschluss einmal total hacke sein sollte, sonst war er effektiv nicht lebensfähig. Es hatte nur eine einzige Person gegeben, die das anders gesehen hatte: Seto Kaiba. Gut, das war nicht anders zu erwarten gewesen.
Rückblickend konnte Joey wirklich nicht sagen, wie er den CEO umgestimmt hatte, was schade war, denn es musste ein Geniestreich sonder gleichen gewesen sein.
Aber es hatte eine sehr eindeutige Herausforderung, viel Angeberei und alle Trinkspiele, die er, Tristan und Duke je in mühsamen Selbstversuchen getestet hatten, erfordert.
Ergebnisse:
- Kaiba konnte gar nicht anders, als auf eine Herausforderung von ihm eingehen.
- Kaiba vertrug erstaunlich viel.
- Ihm war schlecht.
Und – viel wichtiger – Kaiba war tatsächlich blau.
...Das war definitiv etwas, was Joey nie, nie, wieder erleben wollte.
Hach, wenn das keine Ironie war...
Joey hatte sich schon seit er ihn kannte, gewünscht, dass sich Herr Kaiba einmal von seinem hohen Ross herunter schwang und sich so benahm wie er eigentlich sollte: Als Jugendlicher. Alkoholkonsum und schlechte Witze inbegriffen. – Er hatte gewollt, dass Kaiba... menschlich wurde, in der Hoffnung, dass das rechtfertigen würde ihn... nun... was auch immer.
Es hatte ja nicht funktioniert.
„Was er ist und was er war, wird uns erst beim Abschied klar.“ Es sprach für Joeys erhöhten Blutalkoholpegel, dass er sich an einen Satz aus dem Literaturunterricht erinnerte, ohne dazu gezwungen zu sein. Komischerweise traf es der aber irgendwie.
Er konnte Kaibas nüchterne, versteifte, vollkommen unnatürliche Art nicht ausstehen. ...Das heißt, er hatte es nicht gekonnt, bis sich diese Art sang- und klanglos nach dem vierten Glas Wodka verabschiedet hatte. Er würde das nie wieder sagen, aber Joey wünschte sich verdammt noch mal den alten Seto zurück.
Der „neue“ jedenfalls hing viel zu schwer an seinem Arm und lallte etwas von Waschmitteln, was Joey wirklich nie hatte wissen wollen und führte immer mal wieder an, dass ihm schlecht war.
„Mir auch“, nuschelte Joey und schleifte den anderen einige Meter weiter. Die Tür war nahe. Er konnte nur hoffen, dass Tris noch nicht zu besoffen war, irgendjemandem im Hause Kaiba klar zu machen, dass der große Oberlord einen Wagen mit Chauffeur brauchte. Na ja, Tea wollte ihm ja helfen... selbstverständlich erst, nachdem sie Yugi bis zu den Toiletten geschlörrt hatte.
Was für ein Abend. Ausgerechnet Yugi und Kaiba hatten sich vollkommen abgeschossen. Das war... surreal. Fast so surreal wie die plötzliche Erkenntnis, dass sie nie wieder Schule haben würden.
Ein Kopf kippte schwer auf seine Schulter. „Weissu, Wheeler, ich hasse deinen Weichspüler. ...Der riecht so... unecht... nach Rosen. Scheußlich. Als ob du ein Weib wärst.“
War es eigentlich ein gutes Zeichen, dass er die Beleidigungen nicht einmal jetzt sein lassen konnte? Joey notierte es einfach mal unter „Pro“, um sich davon zu überzeugen, dass in ner Woche ganz sicher keine Anzeige wegen mutwilligen Verursachens einer Alkoholvergiftung in seinem Briefkasten landen würde.
Er hatte das doch alles nicht gewollt... Er hatte doch nur einmal einen menschlichen Kaiba erleben wollen. Stattdessen hing besagter jetzt volltrunken an seinem Arm, und war von den Wahlen in Mexiko auf Waschmittel umgeschwenkt und hielt darüber einen mindestens ebenso überzeugenden Vortrag.
Nur gut, dass Tris Fotos gemacht hatte. Die würde Joey sich in Postergröße an die Wand hängen, oder damit die Kaiba Corp. erpressen, bis er sich die Miete für eine kleine Wohnung leisten konnte. – Wenigstens das war die Sache wert.

Vor dem Lokal wartete tatsächlich eine Limousine und ein äußerst geschockter, echt englischer Chauffeur half ihm, Kaiba auf der Rückbank unterzubringen. Wohlwissend, dass das einfach nicht gut gehen konnte, setzte Joey sich neben den Firmenchef mit dem glasigen Blick und murmelte eine Antwort auf die These, dass Waschmittel definitiv eine französische Erfindung waren.
„Kann ich Sie irgendwo absetzen, Mr. Wheeler?“, erkundigte sich der Chauffeur und sah ihn im Rückspiegel an. Einen Moment lang liebäugelte Joey tatsächlich damit, sich bis nach hause fahren zu lassen, dann schüttelte er den Kopf.
„Ich helfe Ihnen, ihn nach hause zu bringen und gehe dann zu Fuß.“
„Wie Sie meinen.“
Wieder sank ein Kopf gegen Joeys Schulter und es schien ihm fast, als sei Kaiba eingeschlafen. Oh Gott. Was für ein wirklich beschissener Abend.

Mokuba stand in der Tür des Hauses und starrte abwechselnd Joey, den Chauffeur und seinen Bruder, der zwischen den beiden hing an. „Was... was ist passiert?“
„Er hat ein bisschen tief ins Glas gesehen“, antwortete Joey und fragte sich, ob Kaiba ihn dafür töten würde, dass er daran beteiligt gewesen war, sein Image als perfekter Bruder und großes Vorbild ernsthaft beschädigt zu haben. Wahrscheinlich.
„Mokuba!“ Seto strahlte, sobald er seinen kleinen Bruder erkannte, und richtete sich auf, als sei er spontan nüchtern geworden, was der Chauffeur zum Anlass für eine eilige Flucht nahm. „Ich liebe dich wie einen Bruder."
„...Ich... bin dein Bruder.“
Nachdenklich stützte sich Kaiba an den Türrahmen und Joey prüfte vorsichtig, ob er auch ohne seine Hilfe stehen konnte. „Oh. Stimmt“, murmelte der CEO.
Das hatte Joey wirklich nie sehen wollen. Das arrogante Arschloch Kaiba konnte er nicht ausstehen, aber das hier... war... peinlich. Er hatte doch nur einen normalen Kaiba gewollt, einen in den man ohne Skrupel verliebt sein konnte. Ach Scheiße. Wann war dieser Abend eigentlich so verdammt beschissen geworden??
„Ist gut, großer Bruder, du musst dich schlafen legen... Danke, Joey, dass du dich um ihn gekümmert hast...“
„Und Joey, dich liebe ich auch.“ Kaibas Blick war plötzlich sehr klar und ein unverschämtes Grinsen spielte in seinem Mundwinkel.
Gut. Vielleicht war der Abend doch nicht ganz so beschissen... Aber Kaiba war ein Arschloch. Definitiv.
Aku am 19.7.06 19:04


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