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Echte Männer spielen Doppel

Challenge: #2
Fandom: Prince of Tennis
Pairing: Keines. Außer ein bisschen Momo/Ryoma-Freundschaft, aus der mehr werden könnte.
Warnung: potentiell OOC
Disclaimer: Mir gehört nichts, was schade ist, denn würde die beiden (und Tezuka) mir gehören, gehörte auch Inui mir, und das würde mich zu einem noch viel glücklicheren Menschen machen.
Kommentar: Ich weiß nicht einmal, wie die beiden einander anreden. Aber... Das muss so reichen.
Die Perspektive... war ein Versuch. Ich fürchte, sie liegt mir nicht.
Der Titel hat nichts mit der Geschichte zu tun, aber... er gehört zu den beiden.
Trotzdem: Irgendwie gefällt es mir.

Echte Männer spielen Doppel

Für Ela. Sie weiß (hoffentlich) warum.

Du bist dreizehn. Eigentlich also noch ein Kind, aber davon willst du nichts wissen. Es ist ja auch nicht so, als würde man es dir anmerken.
Echizen ist ein Kind. Himmel, er ist erst zwölf! – Du kommst dir schon pädophil vor, wenn du nur daran denkst, mit ihm befreundet zu sein. ...Wie hatte das überhaupt passieren können? Nicht, dass du dich beschweren wolltest, bestimmt nicht. Du magst es, wenn man dich mag. ...Wobei es eher zweifelhaft ist, ob Echizen irgendjemanden mag. Na ja, irgendwo, tief in seinem Herzen bestimmt. Und wenn das der Fall ist, möchtest du dazu gehören.
Warum denkst du überhaupt darüber nach? Es ist nun wirklich nicht so, als würdest du irgendwie auf Echizen... na ja... stehen. Wie könntest du? Du bist doch nicht schwul, verdammt! Außerdem wäre es pädophil. Ja.
Du hasst den Fakt, dass du schon wieder darüber nachdenkst, wenn auch nur mit der Intention, dich davon zu überzeugen, dass du eben nicht darüber nachdenken solltest.
Und es ist auch bestimmt nur ein blöder Zufall, der dir sonst nie aufgefallen wäre, dass ihr mal wieder alleine in der Umkleide seid. Echizen, weil er mal wieder irgendwo eingeschlafen ist, und du... ja, warum eigentlich? – Ein blöder Zufall eben.
Du wirfst einen herumliegenden Ball nach Echizen, der daraufhin den Kopf hebt, so dass er dich so eben unter dem Schirm seiner Kappe her vernichtend anstarren kann. „He, Echizen, kommst du mit noch nen Burger essen?“
„Hm.“
Es klang irgendwie positiv, oder? ...Wenn nicht, ist es auch egal, du hättest ihn ja ohnehin nach hause gefahren.

Ihr sitzt tatsächlich in irgendeinem Fast Food-Restaurant, das die Mühe, sich seinen Namen zu merken, wirklich nicht wert ist, und mampft schweigend eure hochgradig gesunden Kalorienbomben. Wie immer halt. Und du machst dir schon wieder Gedanken. Was ist bloß los mit dir?
Also, Lösungsstrategie I. Wenn sie nicht funktioniert, muss eben Plan B ran. Dumm nur, dass du keinen Plan B hast. Aber das ist auch nur ein Detail, über das du großzügig hinweg siehst.
„Sag mal, Echizen, gibt es eigentlich irgendjemanden, den du magst? Tomo-chan, beispielsweise?“
„Hm... Was soll das?“
Du zuckst mit den Schultern. „Ich versuche, mich mit dir zu unterhalten. Es muss doch irgendeinen Menschen geben, den du magst!“
Er überlegt eine Weile, oder vielleicht ist er auch schon wieder eingeschlafen. „Na ja. Ich mag Menschen. - Vor allem mich selbst."
Was auch immer du hören wolltest: Das ist es nicht. Aber es ist mal wieder typisch.
„Ehrlich, Momo, was laberst du eigentlich für einen Müll?“
Das ist ja das Problem. Du weißt auch nicht, was du da für einen Müll laberst. Aber du tust es trotzdem.
„Und mich? Magst du mich?“ Irgendetwas sagt dir, dass zu Beginn des Tages gesellschaftlicher Selbstmord und sich der Lächerlichkeit preisgeben noch nicht zu deinen Plänen gehört hatten. Wie bist du eigentlich so schnell in dieser Situation gelandet?
Er sieht dich erstaunt an. Schweigt. Vergisst für einen Moment, in seinen Burger, der direkt vor seinem Mund schwebt, zu beißen. Dann lacht er.
Ganz tolle Reaktion. Super. Auf dem Nachhauseweg solltest du dringend beim Reisebüro vorbei und deine Ausreise planen. Chile klingt gut. Na ja... vielleicht doch lieber Grönland? Oder... Liechtenstein! Das ist so winzig, dass es ohnehin niemand kennt. Hoffst du.
Echizen lacht noch immer.
Du bist immer glücklich, Anlass zur allgemeinen Erheiterung zu sein.
„Momo, das meinst du nicht ernst, oder?“
„Was, wenn doch?“ ...Wo führt diese Unterhaltung eigentlich hin? Und warum tut sie das?
Für einen Sekundenbruchteil wird Echizen ernst. "Ich mag dich am Liebsten, wenn du schläfst. Dann hältst du wenigstens mal den Mund." Jetzt lacht er wieder.
„Sehr witzig. Seeehr witzig.“ Du bist dir beinahe sicher, dass Liechtenstein noch viel zu nah ist.

Ihr verlasst das Restaurant, du willst Echizen möglichst schnell zu hause abliefern, und dann fliehen. Inzwischen hat er sich zwar beruhigt, aber man weiß nie... Und morgen hält dich die ganze Schule für einen gestörten, schwulen Pädophilen und Tezuka-bochou wird dich öffentlich hinrichten lassen, weil du den Ruf des Tennisteams versaut hast und zu allem Überfluss auch noch einen Mitspieler missbrauchen wolltest. Und das alles nur wegen dieser blöden Frage und der Vermutung, dass Echizen nicht dazu in der Lage ist, irgendjemanden zu mögen.
Auf dem Weg zu deinem Fahrrad schultert Echizen seinen Schläger und wischt einige Fusseln von der Tasche. Es sieht beinahe zärtlich aus. Zählt ein Tennisschläger in dieser Sympathie-Statistik?
"Wieso habe ich nur das Gefühl, dass du dieses Ding mehr liebst als mich?", nuschelst du und möchtest dich im nächsten Moment vor ein Auto werfen.
„Was hast du gesagt?“, erkundigt sich Echizen schläfrig.
„Nichts, nichts, hab nur laut gedacht.“
„Na dann.“
„Ja.“
Ihr schweigt. Du magst dieses Schweigen nicht. Aber es ist immer noch besser als das ganze Gelächter. „Hm. Lass uns fahren.“
„Ja.“
Ihr sagt auch die restliche Fahrt nichts mehr. Erst, als Echizen vor dem Tor vom Rad springt, hebt er die Hand und winkt. „Danke, Momo!“
„Das heißt Momo-chan“, begehrst du auf, nur weil du das gerne tust, aber Echizen schüttelt den Kopf.
„Vergiss es. Bis morgen!“
Und plötzlich fragst du dich, ob das nicht eigentlich reichen muss. Wenn Echizen wirklich niemanden mögen kann, dann kann er es wenigstens verdammt gut vorspielen.
Und wenn es nicht reicht, gibt es ja noch Liechtenstein.


Sie sind ja schon süß...
26.7.06 20:00
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Zora / Website (27.7.06 11:36)
Süße...
Was soll ich dazu sagen? Ich bin 1) (immer noch) vollkommen begeistert und ich 2) weiß ich, warum du es mir gewidmet hast.*kiss* Danke, also dafür. Und ich fürchte, dass ich demnächst einen unschuldigen Buchladen überfallen und die ersten Bände PoT fordern werde...xD. Gosh, du weißt, dass ich dir dankbar bin, ja? (Und das du mir irgendwie fehlst...)*flausch*

P.S.: What about Honeymoon in Grönland?

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