Ohne.Sinn
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Werbepause

Ich vermute, dass das den Regeln dieser Community zuwiderläuft (auch wenn ich nichts dergleichen in besagter erwähnt habe ), aber ich muss eine Ankündigung machen:

Morwen hat nämlich eine LJ-Community gegründet, ganz einfach für FFs und Originale, zum Veröffentlichen, Beschauen und in Grund und Boden-Kritisieren.
Da wir die geringe Hoffnung hegen, irgendwann mal Menschen (und ihre Werke) dort begrüßen zu dürfen, teile ich euch das mit.
Falls ihr einen LJ-Account habt, oder euch einen zulegen wollt, tretet bei! Bitte.^^


Ich empfehle die Userinfo als geeignetere Informationsquelle.
Aku am 30.7.06 18:25


# 05

So und jetzt auch eine Challenge von der Hobbydiktatorin mit den bekloppten Plot-Ideen.

Die Sache ist einfach, nahezu trivial.
Eine Songfic. Das heißt, es muss nicht einmal eine Songfic sein.
Grundlage ist einzig und allein dieser Text der verehrten Ataris:

The Last Song I Will Ever Write About a Girl

Broken heart again today...
The flowers that I gave to you have withered all away.
Just when I opened up my heart
The one you used to love came and ripped it right apart.

Why do I never seem to learn?
That love is wrong and girls are fucking evil.
I guess I'll never figure out
What womankind is all about.

I heard your voice again today
I'm scarred by all the lies that were once promises you'd made.
I lie in bed awake at night
And wonder what went wrong or even more just what went right.


Alles andere ist vollkommen euch überlassen. Baut den Text auf Englisch, Deutsch oder Zulu in die Fic ein, lasst es bleiben, verwendet nur den Titel, einen einzelnen Satz, die Grundidee des Liedes... Was immer ihr wollt, nur lasst euch irgendwie davon inspirieren - wenn möglich so, dass ich es noch erkenne.

Fandom, Pairing, Warnung, Rating, Länge, het, slash... Alles egal. Ich bin ein genügsamer Mensch.
Lasst euch was schönes einfallen.^^
Aku am 28.7.06 13:30


Adios, Hirn, es war schön mit dir...

Challenge: #4
Fandom: Äh… grob… äh… YGO... Nein, nicht wirklich.
Pairing: Juichi x Sosuke. – Nein, wundert euch gar nicht erst.
Warnung: silly, nicht wirklich eine FF
Disclaimer: Alles meins. Jepp. XP
Kommentar: Die Idee... sie erschien mir so doof, dass sie schon wieder gut war. – Möglicherweise ist das ein Fehlschluss, aber... ich wollte so was immer mal schreiben. Das Bild passte da irgendwie. – Und zur Not könnte ich anführen, dass es immerhin die Aussage, dass der Schein trügt, vermittelt. Aber auch nur im Zusammenhang mit der Challenge.
So... In der Hoffnung, dass Blue mich wirklich nicht hassen wird: *trommelwirbel*


Comic Party!

„Komm schon...“
„Vergiss es.“ Er wandte sich wieder seinem Sudoku zu.
„Aber...“
„Nein. Keine Macht der Welt kann mich dazu bewegen das zu tun. – Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht einmal, wie du mich überhaupt zu diesem... infantilen Schwachsinn überreden konntest.“
Die Arme des blonden Jungen schlangen sich um seine Schultern, ein Kopf schob sich direkt neben seinen. „Du machst das, weil du mich magst“, flüsterte er.
„Juichi, verdammt!“ Sosuke sprang auf. „Hör auf damit, verflucht.“
Der Blonde kicherte auf eine äußert unmännliche Art und Weise. „Mache ich dich nervös, So-kun?“
Der Angesprochene funkelte seinen Gegenüber vernichtend an. „Nein. Du machst mich wahnsinnig, Watari.“ Der hochgeschossene Junge atmete tief durch und ließ sich dann wieder auf dem Bett seines – so genannten – besten Freundes nieder.
Juichi zuckte mit den Achseln und rutschte neben ihn. „Aber es war doch abgemacht, dass...“
Sosuke fuhr sich fahrig durch das seit neustem braune Haar. Er konnte sich einfach nicht an diese Frisur gewöhnen. Welcher Teufel hatte ihn da nur geritten? „War es nicht. Und ich werde bei diesem Wetter ganz sicher nicht in einem Mantel rumlaufen. Ich bin nicht unbedingt scharf darauf, einem Hitzschlag zu erliegen.“
Wie war er eigentlich genau hier reingeschlittert? Dass Juichi Watari etwas seltsam war, hatte er von Anfang an gewusst, schon seit ihrem ersten gemeinsamen Schultag. Los geworden war er ihn dennoch nicht und irgendwann hatte sogar er selbst begonnen den Blondschopf als Freund zu bezeichnen.
So weit so gut. Aber jetzt saß er hier, seine Augen juckten, weil er die blauen Kontaktlinsen nicht gewohnt war, seine vormals tiefschwarzen Haare waren braun und mithilfe von Haarspray, Gel und einer begabten Friseurin dem Aussehen einer verdammten Animefigur angepasst und er trug ein violettes – violettes! – T-Shirt. Das war damals in dieser ganzen Freundschaftsgeschichte nicht inbegriffen gewesen, soweit er sich erinnerte.
„Aber, So-kun...“
„Nein.“ Er kniff die Augen ein Stück zusammen, dann schlich sich ein Lächeln auf seine schmalen Lippen und er setzte eine 4 in die oberste rechte Ecke. Und daraus ergab sich die 9 im Kästchen darunter und das wiederum...
„Na gut. Dann eben kein Mantel.“
„Wie bitte?“
„Ich sagte, dass wir auf den Mantel verzichten, wenn du willst. ...Seto Kaiba-Cosplay ohne Mantel… Wenn du unbedingt willst.”
Gegen seinen Willen grinste Sosuke amüsiert. „Du hast leicht reden in den kurzen Hosen und dem T-Shirt, Köter.“
„Was kann ich denn dafür, dass du Kaiba wie aus dem Gesicht geschnitten bist? Himmel, du sitzt sogar genauso schwul wie er!“
Im nächsten Moment lag Juichi rücklings auf seinem Bett, die braunen Augen weit aufgerissen und versuchte den Händen, die sich um seinen Hals schlossen, zu entkommen. „Hey, das war doch... nur... ein Scherz, Sosuke!“
„Ein schlechter.“ Sosuke Kitano setzte eines seiner sadistischsten Lächeln auf und ließ dann vom Hals seines Freundes ab. „Es gibt Dinge, die man nicht einmal dir verzeiht. Meine Heterosexualität in Zweifel zu ziehen, gehört definitiv dazu.“
Juichi lächelte gezwungen. „Ach, wie könnte ich... und außerdem müssen wir jetzt echt langsam zur Bahn, wenn wir noch pünktlich kommen wollen.“
Sosuke wagte einen letzten Versuch: „Wollen wir das denn?“
„Natürlich! Was hätte Cosplay ohne Publikum für einen Sinn?“
„Ja, da war ein Haken, ich erinnere mich.“

Sosuke konnte Conventions nicht viel abgewinnen. Ja, irgendwie mochte er Anime, manche zumindest, und er schämte sich auch zu meist nicht, das zuzugeben, aber sich in einer Masse von Menschen wie Juichi aufzuhalten konnte nur ungesund sein. Die hatten alle mindestens eine Persönlichkeitsstörung und definitiv zu wenig eigenes Leben. Fanfictions, Cosplay... Es war lächerlich! Und jetzt schlenderte er tatsächlich als eine billige Kopie Kaibas neben einem Joey Wheeler für Anfänger durch diese Messehallen und war sich der Blicke, die ihnen zugeworfen wurden, mehr als bewusst. – Selbst ohne den Mantel schien er Kaiba noch ähnlich genug zu sein... Wie gut, dass er wenigstens kein Konzernchef war, so dass er sich im Anschluss an diese Veranstaltung nicht eine neue Identität zulegen musste. Er musste halt nur ein paar Monate mit braunen Haaren durchs Leben wandern... und dieses grässliche violette T-Shirt verbrennen.
Juichi jedenfalls war ganz in seinem Element, plauderte fröhlich mit einer männlichen Sailor Mars und zog zeitgleich seinen besten Freund am Handgelenk durch die Menschenmassen, wobei er ihn auf alles seines Erachtens Sehenswerte aufmerksam machte.
Als sie endlich irgendwo Halt machten, war Sosuke tierisch angepisst und Juichis Wangen glühten, vor Aufregung, Begeisterung und Wärme. „So-kun, wir sollten uns ein Eis kaufen“, stellte er kategorisch fest und der Angesprochene nickte, geistig schon längst nicht mehr in der Messehalle, sondern im heimischen Garten bei einem seiner Sudoku.
Juichi jedoch bemerkte das – natürlich – nicht und hielt ihm nur Minuten später ein Eis am Stiel vor die Nase.
„Was soll das jetzt?“
„Dein Eis.“
„...Danke?“
„Sag nicht, dass du kein Pfirsich-Limone-Wassereis magst...“ Manchmal war es wirklich erstaunlich, wie gut Juichi es schaffte, selbst im Alter von siebzehn Jahren wie ein Kleinkind zu klingen. Noch viel erstaunlicher war, dass Sosuke noch immer mit Beschützerkomplexen darauf reagierte. Er seufzte.
„Eigentlich nicht, nein.“
Das Strahlen wich in Sekundenbruchteilen von Juichis Gesicht. „Oh. Dann... fütter mich damit!“
Sosuke presste eine Hand auf die Stirn des Kleineren und sah ihn zweifelnd an. „Fieber scheinst du nicht zu haben, Watari, also, was ist bei dir kaputt?“
Ein herausforderndes Grinsen machte sich auf Juichis Lippen breit. „Nichts. Aber wenn ich dir das Eis schon gekauft habe, könntest du dich ja wenigstens revangieren.“
Bevor er überhaupt wusste, was grade passierte, hielt Sosuke bereits das Eis in der Hand und sein verschwitzter bester Freund lutschte genüsslich daran.
„Kawaii! Ein schwules Cosplayerpaar! Guck doch, Minako!“ Sosuke fuhr auf dem Absatz herum und bedachte die beiden vor Begeisterung quietschenden Mädchen mit einem vernichtenden Blick.
„Ich.Bin.Nicht.Schwul!“, fauchte er und für einen Moment schwiegen die beiden tatsächlich.
Leider nur für einen Moment. „Oh, er verleugnet es! Kawaii!“
Inzwischen hatte sich auch Juichi zu den beiden umgedreht. „Geht’s noch?“ Seine Augen funkelten angriffslustig.
„Sind sie nicht süß, Minako-chan?“
„Nein, das sind wir nicht.“ Juichi beugte sich vor und schien sie erwürgen zu wollen. „Wir sind weder schwul noch süß!“
„Kawaii!“
„Verflucht! Haltet die Kla-“ Juichi wurde zurückgerissen, und sah in Sosukes angespanntes Gesicht.
„Die beiden sind es nicht wert, dass für sie dein Eis schmilzt.“
„So süüüüüß!“
„So-kun!“ Juichi schlang seine Arme um die Hüften seines Freundes und zog ihn ein Stück zu sich.
„Was...? - Watari!“ Im nächsten Moment hatte Juichi seine Lippen auf die des Größeren gedrückt und küsste ihn leidenschaftlich, während der steif wie ein Stockfisch in die Ferne starrte. Nur Sekunden später löste Juichi sich wieder von Sosuke und schenkte den Mädchen ein strahlendes Grinsen.
„Na, gefiel die Show? – Ich bitte um eine kleine Spende... Für ein neues Eis.“
„Juichi...“
Der Angesprochene streckte den Mädchen grade fordernd eine Hand entgegen, sah seinen Konterpart aber doch über die Schulter an und zog fragend eine Augenbraue hoch.
„...ich werde dich töten.“
Aku am 27.7.06 17:47


Echte Männer spielen Doppel

Challenge: #2
Fandom: Prince of Tennis
Pairing: Keines. Außer ein bisschen Momo/Ryoma-Freundschaft, aus der mehr werden könnte.
Warnung: potentiell OOC
Disclaimer: Mir gehört nichts, was schade ist, denn würde die beiden (und Tezuka) mir gehören, gehörte auch Inui mir, und das würde mich zu einem noch viel glücklicheren Menschen machen.
Kommentar: Ich weiß nicht einmal, wie die beiden einander anreden. Aber... Das muss so reichen.
Die Perspektive... war ein Versuch. Ich fürchte, sie liegt mir nicht.
Der Titel hat nichts mit der Geschichte zu tun, aber... er gehört zu den beiden.
Trotzdem: Irgendwie gefällt es mir.

Echte Männer spielen Doppel

Für Ela. Sie weiß (hoffentlich) warum.

Du bist dreizehn. Eigentlich also noch ein Kind, aber davon willst du nichts wissen. Es ist ja auch nicht so, als würde man es dir anmerken.
Echizen ist ein Kind. Himmel, er ist erst zwölf! – Du kommst dir schon pädophil vor, wenn du nur daran denkst, mit ihm befreundet zu sein. ...Wie hatte das überhaupt passieren können? Nicht, dass du dich beschweren wolltest, bestimmt nicht. Du magst es, wenn man dich mag. ...Wobei es eher zweifelhaft ist, ob Echizen irgendjemanden mag. Na ja, irgendwo, tief in seinem Herzen bestimmt. Und wenn das der Fall ist, möchtest du dazu gehören.
Warum denkst du überhaupt darüber nach? Es ist nun wirklich nicht so, als würdest du irgendwie auf Echizen... na ja... stehen. Wie könntest du? Du bist doch nicht schwul, verdammt! Außerdem wäre es pädophil. Ja.
Du hasst den Fakt, dass du schon wieder darüber nachdenkst, wenn auch nur mit der Intention, dich davon zu überzeugen, dass du eben nicht darüber nachdenken solltest.
Und es ist auch bestimmt nur ein blöder Zufall, der dir sonst nie aufgefallen wäre, dass ihr mal wieder alleine in der Umkleide seid. Echizen, weil er mal wieder irgendwo eingeschlafen ist, und du... ja, warum eigentlich? – Ein blöder Zufall eben.
Du wirfst einen herumliegenden Ball nach Echizen, der daraufhin den Kopf hebt, so dass er dich so eben unter dem Schirm seiner Kappe her vernichtend anstarren kann. „He, Echizen, kommst du mit noch nen Burger essen?“
„Hm.“
Es klang irgendwie positiv, oder? ...Wenn nicht, ist es auch egal, du hättest ihn ja ohnehin nach hause gefahren.

Ihr sitzt tatsächlich in irgendeinem Fast Food-Restaurant, das die Mühe, sich seinen Namen zu merken, wirklich nicht wert ist, und mampft schweigend eure hochgradig gesunden Kalorienbomben. Wie immer halt. Und du machst dir schon wieder Gedanken. Was ist bloß los mit dir?
Also, Lösungsstrategie I. Wenn sie nicht funktioniert, muss eben Plan B ran. Dumm nur, dass du keinen Plan B hast. Aber das ist auch nur ein Detail, über das du großzügig hinweg siehst.
„Sag mal, Echizen, gibt es eigentlich irgendjemanden, den du magst? Tomo-chan, beispielsweise?“
„Hm... Was soll das?“
Du zuckst mit den Schultern. „Ich versuche, mich mit dir zu unterhalten. Es muss doch irgendeinen Menschen geben, den du magst!“
Er überlegt eine Weile, oder vielleicht ist er auch schon wieder eingeschlafen. „Na ja. Ich mag Menschen. - Vor allem mich selbst."
Was auch immer du hören wolltest: Das ist es nicht. Aber es ist mal wieder typisch.
„Ehrlich, Momo, was laberst du eigentlich für einen Müll?“
Das ist ja das Problem. Du weißt auch nicht, was du da für einen Müll laberst. Aber du tust es trotzdem.
„Und mich? Magst du mich?“ Irgendetwas sagt dir, dass zu Beginn des Tages gesellschaftlicher Selbstmord und sich der Lächerlichkeit preisgeben noch nicht zu deinen Plänen gehört hatten. Wie bist du eigentlich so schnell in dieser Situation gelandet?
Er sieht dich erstaunt an. Schweigt. Vergisst für einen Moment, in seinen Burger, der direkt vor seinem Mund schwebt, zu beißen. Dann lacht er.
Ganz tolle Reaktion. Super. Auf dem Nachhauseweg solltest du dringend beim Reisebüro vorbei und deine Ausreise planen. Chile klingt gut. Na ja... vielleicht doch lieber Grönland? Oder... Liechtenstein! Das ist so winzig, dass es ohnehin niemand kennt. Hoffst du.
Echizen lacht noch immer.
Du bist immer glücklich, Anlass zur allgemeinen Erheiterung zu sein.
„Momo, das meinst du nicht ernst, oder?“
„Was, wenn doch?“ ...Wo führt diese Unterhaltung eigentlich hin? Und warum tut sie das?
Für einen Sekundenbruchteil wird Echizen ernst. "Ich mag dich am Liebsten, wenn du schläfst. Dann hältst du wenigstens mal den Mund." Jetzt lacht er wieder.
„Sehr witzig. Seeehr witzig.“ Du bist dir beinahe sicher, dass Liechtenstein noch viel zu nah ist.

Ihr verlasst das Restaurant, du willst Echizen möglichst schnell zu hause abliefern, und dann fliehen. Inzwischen hat er sich zwar beruhigt, aber man weiß nie... Und morgen hält dich die ganze Schule für einen gestörten, schwulen Pädophilen und Tezuka-bochou wird dich öffentlich hinrichten lassen, weil du den Ruf des Tennisteams versaut hast und zu allem Überfluss auch noch einen Mitspieler missbrauchen wolltest. Und das alles nur wegen dieser blöden Frage und der Vermutung, dass Echizen nicht dazu in der Lage ist, irgendjemanden zu mögen.
Auf dem Weg zu deinem Fahrrad schultert Echizen seinen Schläger und wischt einige Fusseln von der Tasche. Es sieht beinahe zärtlich aus. Zählt ein Tennisschläger in dieser Sympathie-Statistik?
"Wieso habe ich nur das Gefühl, dass du dieses Ding mehr liebst als mich?", nuschelst du und möchtest dich im nächsten Moment vor ein Auto werfen.
„Was hast du gesagt?“, erkundigt sich Echizen schläfrig.
„Nichts, nichts, hab nur laut gedacht.“
„Na dann.“
„Ja.“
Ihr schweigt. Du magst dieses Schweigen nicht. Aber es ist immer noch besser als das ganze Gelächter. „Hm. Lass uns fahren.“
„Ja.“
Ihr sagt auch die restliche Fahrt nichts mehr. Erst, als Echizen vor dem Tor vom Rad springt, hebt er die Hand und winkt. „Danke, Momo!“
„Das heißt Momo-chan“, begehrst du auf, nur weil du das gerne tust, aber Echizen schüttelt den Kopf.
„Vergiss es. Bis morgen!“
Und plötzlich fragst du dich, ob das nicht eigentlich reichen muss. Wenn Echizen wirklich niemanden mögen kann, dann kann er es wenigstens verdammt gut vorspielen.
Und wenn es nicht reicht, gibt es ja noch Liechtenstein.


Sie sind ja schon süß...
Aku am 26.7.06 20:00


# 04

Heute gibt's ne neue Challenge von mir. Also *g*

Schreibe eine Story zu diesem Bild.

Bild

Keine weiteren Vorgaben. ^.^V

Viel Spaaa~ß XD
Blue am 25.7.06 20:28


Night in a launderette

Challenge: #3
Fandom: One Piece
Pairing: Zorro x Sanji
Warnung: OOC, langatmig, grottig
Disclaimer: Mir gehört nichts und ich würde mir auch gerne die Idee absprechen.
Kommentar: Gefällt mir so ziemlich gar nicht. XD Nur teilweise. Aber da mich das gestern um den Schlaf gebracht hat und ich demnächst nicht zum Schreiben kommen werde, aber trotzdem hier endlich was posten wollte... Sieh einer an.
Ignoriert den dämlichen Titel... Notlösung. Aber mir gefiel das Wort und dass es tatsächlich 'Waschsalon' heißen soll...

Night in a launderette

Man sollte auf dem Meer an Wasser gewöhnt sein. Vorzugsweise auch an Regen.
Doch Sanji hoffte sehr, dass er sich an diese ätzenden Gummistiefel nie würde gewöhnen müssen. Gelb und an Zorros Füßen. Beides eher nachteilige Dinge.
„Warum zum Henker trägst du diese Dinger!?“
Zorro warf ihm einen Blick zu, auf den er hätte verzichten können.

Es war später Abend.
Sie liefen im strömenden Regen durch eine typische Hafenstadt auf der Suche nach einem Waschsalon. Besser gesagt, in der Hoffnung einen solchen hier aufzutreiben. Die Straßen waren wie leer gefegt, kein Wunder angesichts dieses Wetters.
Zorro hatte den großen Sack mit Wäsche, die langsam mehr als ein bisschen Salzwasser vertragen konnte über die Schulter geworfen und zog es vor auf seine Frage nicht weiter einzugehen. Doch der Smutje war nicht in der Laune nachzugeben und sah ihn weiterhin auffordernd an. Besser ein erzwungenes Gespräch als diese Stille.
„Sprich, Marimo.“
Zorro knurrte kurz. „Geburtstagsgeschenk von Ruffy.“ Das Bild des strahlenden Ruffy, welcher ihn heute drauf hingewiesen hatte, dass doch bei diesem Wetter die ideale Gelegenheit wäre seine neuen Gummistiefel endlich mal anzuziehen, kam ihm in den Sinn.
Sanji grinste lebensmüde. „Du wolltest unserem Kapitän eine Freude machen. Wie... nett?“
Nein. Er konnte ihm nur nichts abschlagen. Was Sanji auch drauf eingehen musste...
„Halt den Mund...“

Der Regen preschte weiter ungehindert auf sie ein, bis sie schließlich am Rand eines kleinen Marktes das Gesuchte fanden. Zumindestens sah es so aus...
„Hm... ob wir hier richtig sind?“ Skeptisch sah Sanji an dem kleinen verwahrlosten Gebäude empor. Ein Schild mit der kaum leserlichen Aufschrift ‚Clothes’ baumelte über der Tür. Daneben ein großes Schaufenster, welches den Blick ins Innere jedoch verwerte. Schien so.
Zorro sparte sich erneut eine Antwort und stapfte an ihm vorbei. Die Tür war offen, doch es war stockfinster und menschenleer. Nach einigem Entlangtasten an der Wand betätigte er den Lichtschalter und einige nackte Glühlampen an der Decke gaben tatsächlich einen Waschraum her. Der äußere Eindruck bestätigte sich auch innen. Von den Wänden löste sich der Putz und auf dem Boden prangten große undefinierbare Flecken. An den Wänden und in der Mitte des Raumes jedoch standen Unmengen von Waschmaschinen. Mit sichtlichem Widerwillen folgte Sanji dem schweigsamen Schwertkämpfer. Nun ja...

„Sehen nicht so aus als würden die funktionieren.“ Zorro hatte die Wäsche fleißig auf drei Waschmaschinen aufgeteilt und tippte nun auf einer davon herum. Sanji hob eine fein geschwungene Augenbraue. „Pah, als könntest DU eine Waschmaschine bedienen.“ Er schob den murrenden ersten Maat beiseite und machte sich an der Tastatur zu schaffen. Wenige Augenblicke später surrte die erste Waschmaschine pflichtschuldig vor sich hin. Die anderen folgten sogleich. Triumphierend wandte er sich Zorro zu, doch dieser beachtete ihn gar nicht. Er setze sich auf den Boden und riss sich die Gummidinger von den Füßen. „Zu klein.“ stöhnte er nur leidend. Sanji lachte und zündete sich eine Zigarette an. Er lehnte sich an eine der Waschmaschinen in der Mitte und betrachtete seinen Freund.
Zorro betrachtete nachdenklich sein absonderliches Geschenk als überlegte er wie er es loswerden könnte ohne, dass Ruffy es bemerkte.
Die Geschenke des Gummijungen waren zumeist von seltsamer Natur. Da konnte man fast froh sein, wenn es bloß bei einem Ständchen blieb. Ruffy, immer noch von dem Vorhaben beseelt unbedingt Musiker für sein Schiff aufzutreiben, sang selbst gerne. Und gerne falsch. Und keine Kritik á la „Ruffy, dein Musikgeschmack ist zum Haare raufen!“ brachte ihn davon ab bei jeder Gelegenheit die unterschiedlichsten Arten von Liedern anzustimmen. Man sollte meinen irgendwann gewöhnt man sich daran...

Sanji riss Zorro aus seinen Überlegungen als er sich dazu überwand sich zu ihm auf den dreckigen Boden zu gesellen. „Du wirst dich erkälten...“ sagte er und zeigte auf Zorros nackte Füße. „Ich erkälte mich nicht.“ „Na sicher... Barfuß in Gummistiefeln...“ Er schüttelte den Kopf.
„Anders wäre ich nicht reingekommen.“
Er lächelte aufgrund der Resigniertheit in Zorros Stimme.
Auch Zorro lächelte leicht. Ruffy enttäuschte man nicht so ohne Weiteres...
Sanji beugte sich zu ihm hinüber.

Eine halbe Stunde später erklang das Piepen der fertigen Waschmaschinen. Der Smutje wandte sich von dem Schaufenster ab und bemühte sich schnell diese auszuschalten. Er warf einen Blick auf Zorro, welcher immer noch am Boden saß. Die Füße zum Schneidersitz herangezogen, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, mittlerweile schlafend. Vom Piepen nicht aufgewacht.
Sanji warf einen ungnädigen Blick auf die nasse Wäsche und hielt Ausschau nach ein paar Trocknern. Fündig geworden erledigte er das Nötige und wandte sich wieder dem Fenster zu. Noch mal eine halbe Stunde warten.
Das Fenster, vorher mit Pappe verhangen, hatte nach ordentlichem Rütteln und Zerren den Blick auf den Marktplatz frei gegeben. Es hatte aufgehört zu regnen und die Nacht war endgültig hereingebrochen. Fahles Mondlicht erhellte leicht die Dunkelheit und Sanji hing seinen Gedanken nach.
Er liebte Zorro und heute hatte sich wieder bewiesen warum. Der störrische, streitsüchtige Schwertkämpfer kam nicht umhin sich auch Mühe zu geben um andere nicht zu enttäuschen.
Er wusste wie wichtig ihm Ruffy war und dass er wahrscheinlich alles für ihn tun würde. Es würde ihn nicht wundern, wenn ihr Kapitän bei Zorro an erster Stelle stehen würde. Oder zumindestens auf gleicher Stufe mit ihm selbst. Doch sich darüber Gedanken zu machen war sinnlos. Das hatte mit der Beziehung zwischen ihnen beiden nichts zu tun. Nicht viel jedenfalls.
Heute hatte der Grünschopf ja wieder bewiesen, dass er auch in der Lage war sich zu bemühen, wenn es um ihn ging. Sein Widerwille war ihm anzusehen gewesen als Sanji ihn bat mit ihm einen Waschsalon aufzusuchen. Eine immerhin relativ aussichtslose Suche, hätte er gedacht. Doch Zorro war ihm ohne Proteste gefolgt. Murrend ganz sicher, aber immerhin...
Er wusste wie wichtig Sanji die Momente waren in denen sie mit ziemlicher Sicherheit Zeit für sich alleine rausschlagen konnten. Dass der Salon vollkommen leer war, erwies sich als glücklicher Zufall, den sie wohl zu nutzen gewusst hatten, bevor Zorro gnadenlos eingepennt war.

Sanji zündete sich eine weitere Zigarette an. Vor geschlagenen zwei Stunden hatten sie sich vom Schiff aus auf den Weg in die Stadt gemacht und immer noch saßen sie in diesem elendigen Salon.
Und es wurde rasch kälter. Nicht unüblich für das Klima der Grand Line. In dem ohnehin zugigen Raum jedoch wurde es nur noch ungemütlicher.
Er fröstelte und warf einen leicht besorgten Blick auf Zorro, welcher immer noch barfüßig und schlafend auf dem Boden saß. Bei dessen Anblick stahl sich ein Gähnen über Sanjis Lippen und er registrierte wie müde er eigentlich war.
Resignierend setze er sich neben Zorro und drückte sich an ihn. Die Wärme, die dieser immer noch ausstrahlte, irritierte ihn.
Zorro reagierte sofort auf die vertraute Berührung ihrer Körper. Er löste den Schneidersitz und legte seine Arme um Sanjis schmalen Körper, welchem fast augenblicklich die Augen zufielen.

Kurze Zeit später wurde er bereits wieder aus seinem Halbschlaf geweckt. Die Trockner verkündeten aufgeregt piepend, dass sie fertig waren.
Mit einem müdem Blick auf den immer noch schlummernden Zorro löste er sich aus dessen Umarmung und stand auf.
Schnell hatte er das nervtötende Geräusch zum Ersterben gebracht und die Wäsche auf einige Ablagen gestapelt.

Abschätzend sah er dann auf Zorro hinab und begann ihn mit leichten Fußtritten aus dem Schlaf zu reißen. „Komm schon, du fauler Sack. Erweise dich gefälligst als nützlich.“
Angesprochener sparte sich jegliche körperliche Reaktion und antwortete lediglich: „Wobei denn?“ „Wäsche legen...“ „Vergiss es!“, kam es sofort zurückgeschossen. Zorro erhob sich gequält.
„Reicht, dass wir den Scheiß hierher schleppen mussten und jetzt hier unsere Zeit verplempern.“
Sanji sah ihn gekränkt an.
„Zeit verplempern? Ja... die meiste Zeit haben wir tatsächlich verplempert und wer ist Schuld daran!?“ Er wandte sich dem Wäschestapel zu und lies Zorro nicht den Hauch einer Chance auf Verteidigung, was diesen ungewollt irritierte.

Er hatte wirklich Spaß daran sich mit Sanji zu streiten und wusste, dass sie das brauchten, aber meistens sah er zu, dass er die Sache bis zum Abend geklärt hatte.
Alleine konnte er nur noch schlecht einschlafen, was ihm gewaltig gegen den Strich ging, er aber nicht ändern konnte.
Und Sanji konnte verdammt kalt sein. Und unnahber und gnadenlos und... er hasste das.
Wusste er doch nur zu gut wie dieser ebenfalls sein konnte, wenn man es richtig anstellte.
Ab und zu bekam er das sogar hin.
Er trat neben Sanji und griff wahllos in den Wäschestapel. Den BH, den er daraufhin in der Hand hatte, hielt er ihm auch prompt entgegen. Sanji unterdrückte ein Grinsen.
In friedlichem Schweigen machten sie sich an der weiteren Wäsche zu schaffen.

Wenig später verstauten sie die grob zusammen gelegte Wäsche im Sack.
Zorro wandte sich grummelnd seinen Gummistiefeln zu. Die ganze Zeit erfolgreich ignoriert, strahlten sie ihm nun leuchtend gelb entgegen.
Nur das Hineinkommen erwies sich mittlerweile als etwas schwierig. Die klammen Füße wehrten sich gegen den starren Gummiüberzug.
Wieder unterdrückte Sanji ein Lachen. Der große Schwertkämpfer ratlos am Boden sitzend. Den Gummistiefeln vollkommen unterlegen.
„Befeuchte deine Füße... dann lassen sie sich leichter... einführen.“ Der folgende Blick war ganz und gar mörderisch und die Stimme leise und bedrohlich: „ Ich werde mir ganz sicher NICHT auf die Füße rotzen!“
Das Lachen zu unterdrücken, bereitete Sanji nun fast körperliche Schmerzen. Um jedoch nicht Gefahr zu laufen die Nacht alleine verbringen zu müssen (der Schwertkämpfer konnte nämlich ebenso unerbittlich sein), sah er sich suchend um.
„Nimm das...“ Er hielt ihm eine halbvolle Flasche mit ominösem Waschmittel darin entgegen. „...damit flutscht es besser...“ Verdammt. Er konnte einfach nicht anders.
Teils wütend, teils misstrauisch sah Zorro ihn an. Und fügte sich schließlich seinem Schicksal.
Die eingeschmierten Füße erfolgreich in den Stiefeln, griff er schließlich nach dem Wäschesack und verließ wortlos den Salon.
Sanji folgte ihm.

Gnadenlos schweigend führte Zorro sie durch die nächtliche Stadt. Seinen fehlenden Orientierungssinn großzügig ignorierend.
Sanji wusste um das dünne Eis unter seinen Füßen und wagte es nicht auch nur einen Ton von sich zu geben. Als sie zwanzig Minuten später den kleinen Marktplatz zum dritten Mal überquerten, schloss er jedoch zu dem Schwertkämpfer auf. Trotzig ergriff er dessen freie Hand und zog ihn sanft in die richtige Richtung. Zorro ließ seine Hand in Sanjis, doch selbst durch diese konnte man seine Angespanntheit spüren.
Als die Starre zwischen ihnen eine schneidende Dicke erreicht hatte, seufzte Sanji auf. Ohne sich umzusehen begann er leise zu sprechen. „Es tut mir leid...“
„Hm...“
„’Hm’, sonst nichts?“
„Was soll ich groß sagen...?“ Er drückte leicht Sanjis Hand.
„Was weiß ich!? Du könntest ja generell mal etwas gesprächiger sein.“ „Ach... als ob du tiefgründige Gespräche von mir erwarten würdest...“ „Ja, was denn sonst!?“
Zorro schnaubte. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass du eher auf Taten scharf bist.“
„Tz... was für Taten kann man von dir schon erwarten...“ Im nächsten Moment ging ein Ruck durch seinen Körper und er landete an Zorros Brust. Dessen Lippen schwebten nah über seinen und er atmete seinen Atem ein.
Der Wäschesack fiel zu Boden.

Die Lamb betraten sie später wieder in eisigem Schweigen. Sanji würdigte Zorro keines Blickes und dieser hatte es schnell aufgegeben ihn zum Reden bringen zu wollen.
Aus der Kombüse drangen trotz der späten Stunde noch fröhliches Gelächter und Stimmen zu ihnen hinaus. Vor der Tür wirbelte Sanji plötzlich herum und funkelte seinen Freund ärgerlich an. „Du...!“
„Ich weiß. Tut mir leid.“
Sanji murrte. „Ich kann es nicht leiden, wenn du mich so überfällst.“
„Ich weiß.“ Zorro sah ihn abwartend an. Die Bemerkung, dass Sanji es jedes Mal ganz offensichtlich genoss, ließ er unausgesprochen. Nicht jetzt.

„Ich liebe dich.“
„Ich...-„
„Ja ja...“
Keks am 23.7.06 16:09


Regentage

Challenge: #03
Fandom: YGO!
Pairing: Seto x Joey
Warnung: Silly
Disclaimer: Mir gehört nix und ich verdien hiermit auch kein Geld oder so ._.
Kommentar des Autors: Meine ersten Gedanken zu gelben Gummistiefeln... o___O;;;;


Regentage

Es war nicht fair.
Es war einfach nicht fair!
Da hatte man sich mal einen Tag freigenommen um mit seinem Freund nach zwei langen Monaten mal wieder auf die Straße zu gehen...und verpasste prompt den Wetterbericht.
Okay... zuerst machte man sich nichts draus...der Himmel war blau, die Vögel sangen...
- Und Joey Wheeler stand bereits bewaffnet mit Regenmantel und Regenschirm, auch noch zu nennen die Gummistiefel gepackt im Rucksack, neben ihm auf der Straße.
Nicht dass sich Kaiba es hätte nehmen lassen, sich zu Anfang darüber lustig zu machen...
- Bis der Himmel von einem Moment auf den Anderen schwärzer wurde als „Pelikans lustige Wundertinte“.
Wortlos Grinsend hatte Joey seine Regenausstattung ausgepackt und sah damit nun mehr aus wie ein Quietschentchen, als der Vorlaute Duellant, der er nun mal war. Kaiba verzog das Gesicht. Joey hätte bei der Wahl seiner Kleidung auch einwenig geschmackvoller vorgehen können. Am schlimmsten waren ja seiner Meinung nach die hohen Gummistiefel. Quietschgelb. Na danke.
Trotz seines Ich-werde-den-Wetterdienst-verklagen-und-dich-gleich-mit-Blickes schöpfte Joey jedoch, dreist wie er war, den Mut zu lachen und ihn dann freundlicherweise mit seinem Regenschirm ebenfalls vor dem Regen zu schützen.
Noch dazu sang er dazu noch ein (vielleicht der Situation entsprechendes, jedoch nervtötendes) Liedchen vor sich hin.
Und da sie nicht beide weiterhin im Regen stehen wollten um auszusehen wie zwei in den Fluss gefallene Hunde, schlugen sie prompt den Weg zu Joeys kleiner Wohnung ein. Lag ja auch viel näher.
Schließlich standen sie dann auch auf der Schwelle und Joey öffnete noch immer heiter lachend die Tür.
„Im Siiiiinging in the Rain! Just Siiiinging in the Rain!-...”
- ließ sein Liedchen dabei aber keineswegs fallen.
Kaiba verzog seine Brauen, hob nebenbei seine Hand und wischte sich das kalte Regenwasser aus dem Gesicht. „Dein Musikgeschmack ist wirklich zum Haare raufen...“
Und das meinte er vollkommen Ernst. War ja grauenvoll...
Also nicht, dass der Blonde nicht singen konnte oder so...er sang nur grundsätzlich das falsche. Brummend atmete Kaiba aus.
„Ach komm, jetzt muffel nicht und mach lieber Kaffee!“, gut gelaunt schloss der Blonde den Regenschirm und versetzte Kaiba einen leichten Stoß ins Kreutz um ihn in den Flur seiner Wohnung zu befördern.
„ja ja...“, gequält verzog der Jungunternehmer seine Brauen, zog im gehen seine Schuhe aus, stellte sie neben die Wohnzimmertür, streifte sein nasses Jackett ( er war gleich von der Arbeit losgelaufen ) von den Schultern und warf es über die lehne der Couch, ehe er an den Sitzmöglichkeiten vorüber zur Küchenecke huschte und wie vom Meister befohlen Kaffee aufsetzte. Allerdings wurde er hellhörig, als ein leises poltern aus dem Flur drang.
War zwar nicht so, dass es dem Blonden schaden würde, wenn er sich ab und zu mal langlegte, aber man, als herzensguter Mensch, schaute eben doch besser mal nach.
Und siehe mal da.
Kaiba grinste und seine Laune hob sich auf einen Schlag von minus zehn auf null.
Da der Blonde nur ein Shirt getragen hatte, als der Regen losgebrochen war und er sich den Regenmantel, welcher größtenteils aus Gummi bestand, erst übergeworfen hatte, hatte er nun scheinbar ein kleines Problehm eben genanntes Kleidungsstück wieder loszuwerden.
„Jetzt guck nicht doof...helf mir lieber...“
Beinahe schon weinerlich blickte Joey zu ihm auf. Denn nebenbei gesagt, saß er auf dem bereits feuchten Teppich und versuchte sich den gelben Gummimantel von den Armen zu schälen...welches allerdings nur kaum bis gar nicht möglich war.
Stil grinsend zuckte der Dunkelhaarige mit den Achseln, stieg über den noch immer kämpfenden hinweg und holte aus dem Badezimmer ein großes Stück Seife heran.
„Nimm das, damit flutscht es besser.“
In zweideutiger Absicht hoben sich erneut die Mundwinkel des Jungunternehmers...währenddessen sich Joeys Blick eher verdüsterte und sich ein zarter rot ton über seine Nase legte.
Durchaus entzückt ( was allerdings nochlange nicht hieß, dass er es auch zeigte), ging Kaiba vor Joey in die Hocke, als dieser sich endlich aus seinem Mantel befreit hatte, und neigte leicht den Kopf. Joey war nass...von Kopf bis Fuß so nass wie ein begossener Pudel.
...Was ihm dann im Ansatz klar machte wie er gerade aussehen musste.
Sein Grinsen bekam eine Laszive Note, als er seine Hand auf die Wange des Blonden legte, sich zu ihm vorbeugte und ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen drückte.
„Ist dir nicht einwenig kalt...?“
Dabei überging er einfach mal, dass er den Blonden schon so bereits zittern spüren konnte. Was dieser zum Anlass nahm überrascht eine Braue zu heben.
„Wollen wir das“, Kaibas Hände schoben sich Joeys Brust hinab, welcher genießerisch seine Augen schloss, und schließlich unter den Saum seines Shirts um es ihm gemächlich abzustreifen, „Dann nicht gleich ändern? Was meinst du?“
Der Blonde zuckte heiter mit den Achseln, lehnte sich vor und schlang seufzend seine Arme um den Hals des Größeren. „Also meinetwegen spiele ich sogar mit dem Gedanken dich als Wärmflasche zu missbrauchen.“
Kaiba rollte mit den Augen, als Joey nur herausfordernd lachte.
„Aber vorher sollten wir das hier noch wegbringen.“
Kaiba deutete anzüglich grinsend auf das Shirt.
„Du kannst deinen Pelz auch nicht sauber halten.“
Joeys Augen verengten sich und leise knurrte er. War ja nicht so, dass er es nicht eigentlich schon gewohnt sein müsste.
„Warum bist du immer so gemein zu mir?!“
„Ich bin nicht gemein“, meinte Kaiba darauf nur vielsagend grinsend und hob eine Braue. „Ich mache dich nur, freundlich wie ich bin, darauf aufmerksam, dass wir uns lieber schnell von unseren Sachen befreien sollten um sie schnellstmöglich zu waschen.“
Unschuldig zuckte er mit den Achseln, worauf Joey lasziv eine Braue hob.
„Pah. Als könntest du eine Waschmaschine bedienen.“
Kaibas grinsen wurde breiter, als er Joey erneut einen Kuss aufdrückte.
„Das habe ich nie behauptet...“
Und mit einem Mal...da erschien ihm der ganze Ärger um den Regen gar nicht mal mehr so schlimm...

Ende ^-^
Schatten-Katze am 22.7.06 19:32


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